Mit ein paar einfachen Maßnahmen kann man das Einschlafen erleichtern und den gesunden Schlaf fördern.

Fördern Sie einen erholsamen Schlaf

  • Schaffen Sie sich eine gesunde Schlafumgebung, indem Sie es sich gemütlich machen. Optimieren und ordnen Sie Ihr Schlafzimmer; der Raum sollte möglichst sauber, dunkel und ruhig sein, die ideale Temperatur liegt bei 15 bis 19 Grad Celsius. Eine sanfte Geräuschkulisse mit Naturklängen oder klassischer Musik kann entspannend sein und helfen, Außengeräusche zu minimieren. 
  • Versuchen Sie, keine Arbeitsmaterialien mit ins Bett zu nehmen, dadurch bleiben Sie mit den Gedanken bei der Arbeit und im Problemlösungsmodus. Schreiben Sie vor dem Zubettgehen eine Liste mit ausstehenden Dingen oder eine „To-Do-Liste“ für den kommenden Tag und sehen Sie die Liste dann bis zum nächsten Morgen nicht mehr an.
  • Ein beruhigender Kräutertee oder eine Tasse heißes Wasser mit Zitrone am Abend kann eine natürliche entspannende Wirkung entfalten. Vielleicht erinnern Sie sich an andere Einschlafrituale, die Ihnen in früheren Lebensphasen schon geholfen haben.
  • Nikotin ist stark anregend und kann Insomnie verursachen. Vermeiden Sie zwei Stunden vor dem Zubettgehen Nikotin in Zigaretten, Zigarren, Pfeifen, Kautabak und rauchfreiem Tabak. 
  • Wenn Sie über den Tag verteilt mehrere kleinere Mahlzeiten essen, vermindert dies Sodbrennen oder Reflux. Versuchen Sie, nach dem Essen dreißig Minuten lang aufrecht zu sitzen, um zu verhindern, dass die Magensäure in Ihre Speiseröhre zurückfließt und Sodbrennen verursacht. Alkohol und Nikotin können auch den gastro-ösophagealen Reflux verschlimmern. Nehmen Sie Ihre Medikamente stets mit Wasser ein. Wenn Sie damit Probleme haben: essen Sie nicht zu spät zu Abend, lagern Sie den Kopf beim Schlafen etwas höher.
  • Während Ihrer Krebsbehandlung braucht Ihr Körper vielleicht mehr Ruhe. Eventuell hilft eine kurze Ruhepause am Nachmittag, um sich statt erschöpft gut ausgeruht zu fühlen.
  • Grämen Sie sich nicht, wenn Sie nicht schlafen können: Genießen Sie die Ruhe der Nacht, das Abschalten von Alltagsaktivitäten – auch das dient der Erholung und Regeneration.

Sprechen Sie immer auch mit Ihrem Arzt über mögliche zugrundeliegende Ursachen von Schlaflosigkeit.

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