Im Laufe der letzten zehn Jahre wurden beim Melanom verschiedene genetische Mutationen gefunden und entsprechende Medikamente entwickelt. Dies führte insbesondere bei fortgeschrittenen Tumoren zu einer Erweiterung der Behandlungsmöglichkeiten.

Das Melanom ist eine der Krebsarten, bei der bestimmte Mutationen gehäuft auftreten. Diese können mit etablierten Testverfahren im Labor nachgewiesen werden. Diese sogenannte Mutationsanalyse ist ein wichtiger Schritt für die Entscheidung, wie man die Erkrankung behandelt.

Bei fast der Hälfte aller fortgeschrittenen Melanome liegt eine BRAF-Mutation vor. Sie ist die häufigste mit der Erkrankung in Verbindung stehende Mutation.

Veränderungen im BRAF-Gen von Melanomzellen können deren Wachstum fördern. Die BRAF-Mutation liegt meist Tumoren von Patienten vor, die nicht durch chronische Sonnenschäden verursacht wurden. Bei Vorliegen der Mutation kann eine zielgerichtete Therapie in den Stoffwechsel der Tumorzellen eingreifen und das Wachstum so bremsen.

Wenn keine BRAF-Mutation festgestellt werden konnte, bezeichnet man den Zustand des Tumors als "Wildtyp".

Wenn Sie unter einem fortgeschrittenen Melanom leiden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über den Mutationsstatus Ihres Tumors.

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