Eine gute Ernährungsweise hilft nicht nur, Ihr Krebsrisiko zu senken, die Ernährung spielt auch im Verlauf Ihrer Krebserkrankung eine wichtige Rolle. Die richtige Auswahl an Nahrungsmitteln sorgt dafür, dass Sie Ihre Kraft und Energie behalten. Sie kann Ihnen auch dabei helfen, mit Nebenwirkungen der Behandlung besser zurechtzukommen.

Eine gesunde Ernährung hat positive Auswirkungen auf Ihr Leben: Wir wissen, was wir essen sollten und was gut für uns ist, aber nach einer Krebsdiagnose oder während einer Krebsbehandlung kann es eine große Herausforderung sein, gesunde Entscheidungen zu treffen. Es tauchen viele Fragen auf, zum Beispiel „Sollte ich nur Bio-Produkte essen? Muss ich bestimmte Lebensmittel aufgeben? Brauche ich mehr Ballaststoffe? Sollte ich Vegetarier werden?“ Versuchen Sie, diese Herausforderung in Ihrem Leben anzunehmen und als eine Zeit zu akzeptieren, in der Sie die Kontrolle zurückgewinnen, sich besinnen und mithilfe von Ernährung und neuen Gewohnheiten ein gesünderes Ich zu schaffen.

Es kann sein, dass Müdigkeit oder Nebenwirkungen von Medikamenten den Appetit verringern. Genießen Sie Lebensmittel, die Sie mögen und die sich gut auf Ihre Gesundheit auswirken. Tun Sie sich mit gutem Essen etwas Gutes.

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Novartis

Sollte ich ökologisch erzeugte Lebensmittel oder Bio-Nahrungsmittel essen?

Ökologisch erzeugte Lebensmittel enthalten im Allgemeinen weniger chemische Zusatzstoffe. Mit diesem Lebensstil treffen Sie auch eine Entscheidung, welche Art von Nahrungsmitteln, Landwirtschaft und Umweltschutz Sie fördern wollen, wie Pflanzen angebaut werden, oder unter welchen Bedingungen Tiere gehalten werden.

Für eine gesunde Ernährung, wie sie auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, müssen Nahrungsmittel nicht notwendigerweise ein Bio-Siegel tragen: Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung mit allen nötigen Inhaltsstoffen, die wir zum Leben brauchen.

In Krankheitsphasen braucht der Körper ausreichend Energie. Beim Blick auf gesunde Nahrungsmittel übersehen Betroffene manchmal, dass sie zu wenig essen: Krebserkrankungen gehen oft mit einer Mangelernährung einher. Dann fehlen dem Körper Energie, Eiweiß oder andere Nährstoffe. Viele Menschen nehmen schon lange vor der Krebsdiagnose ungewollt ab. Achten Sie auf eine ausreichende Zufuhr von Nährstoffen und vermeiden Sie eine Mangelernährung. Essen Sie ausreichend und ausgewogen – das ist das wichtigste Gütesiegel. Spezielle Krebsdiäten, die vielerorts angepriesen werden, entbehren oft jeglicher wissenschaftlicher Grundlage. Suchen Sie im Zweifel Unterstützung bei qualifizierten Ernährungstherapeuten und fragen Ihren Arzt nach Anlaufstellen.

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