Basalzellkarzinom

Das Basalzellkarzinom, auch als weißer Hautkrebs bekannt, ist der am häufigsten diagnostizierte und am besten behandelbare Hautkrebs.


Ursprung

Die Basalzellen der Epidermis sind kleine, runde Zellen in der Basis der äußersten Hautschicht.

Lokalisation

Basalzellkarzinome treten häufig an Körperstellen auf, die übermäßiger Sonneneinstrahlung ausgesetzt waren. Typischerweise sind dies die Stirn, Wangen, unbehaarte Kopfhaut und der Nacken.

Achtung

Bei Menschen, die bereits einmal an einem Basalzellkarzinom erkrankt waren, besteht ein höheres Risiko, dass sie im Laufe der Jahre weitere entwickeln. Sie können an der gleichen Stelle oder an anderen Körperteilen auftreten.

Wie beginnt ein Basalzellkarzinom?

Das Basalzellkarzinom zeigt sich auf unterschiedliche Weise. Häufig zeigt sich zunächst eine hautfarbene Papel oder ein Knötchen mit einem eingerollten, perligen Rand und einem eingedrückten oder geschwürartigen Zentrum.

Behandlung

Je frühzeitiger die Erkrankung entdeckt wird, desto besser ist sie behandelbar. Spätes Erkennen dagegen kann zur Schädigung des umliegenden Gewebes führen. Größere Tumore erfordern tiefergreifende chirurgische Eingriffe, die ausgedehnte Entstellungen verursachen können.

  • Operative Entfernung.
  • Für Läsionen im Gesicht kann eine Strahlentherapie eingesetzt werden.
  • Für risikoarme, oberflächliche Basalzellkarzinome kann eine Imiquimod-Creme (ein rezeptpflichtiges Medikament) eingesetzt werden. Das Medikament wird an der Stelle der Krebserkrankung auf die Haut aufgetragen.
  • Zur Behandlung des lokal fortgeschrittenen Basalzellkarzinoms sind Präparate, wie z.B. Vismodegib und Sonidegib, in Deutschland zugelassen.