Nahrungs­mittel­hygiene

Achten Sie während einer Krebsbehandlung darauf, Infektionen durch Keime in Lebensmiteln zu vermeiden.

Nahrungs­mittel­hygiene während einer Krebs­behandlung

Die Hygiene bei Nahrungsmitteln ist bei einer Krebsbehandlung wichtig, um das Risiko, durch Nahrung eine Infektionserkrankung zu erwerben, gering zu halten. Ihr Immunsystem und Ihr Magen-Darm-Trakt durchlaufen Veränderungen, die Sie anfälliger für durch Lebensmittel übertragene Krankheiten machen. Einige Nahrungsmittel enthalten häufig Bakterien oder Parasiten. Mit klassischen Hygieneregeln können Sie das Risiko hier mindern.

Die Aufbewahrung von Lebensmitteln

Die Lagerung von Lebensmitteln im Kühlschrank verhindert kein Bakterienwachstum, es verzögert nur ihr Wachstum. Sprechen Sie mit Ihrem Betreuungsteam darüber, was Sie bei der Zubereitung und Aufbewahrung Ihrer Nahrungsmittel beachten müssen und wie lange Sie diese Vorsichtsmaßnahmen einhalten müssen.

Nahrungsmittel, die Sie während einer Chemotherapie vermeiden sollten

Die Hygiene ist besonders wichtig, wenn Sie sich einer Chemotherapie oder Strahlentherapie unterziehen. Aber auch andere Krebstherapien können das Immunsystem schwächen, so dass Sie mit dem Meiden dieser Lebensmittel Infektionen vorbeugen können.

  • Ungewaschene oder ungeschälte frische Früchte, Beeren und Gemüse
  • Rohe Sojasprossen oder andere Sprossen
  • Rohes oder halbgares Fleisch
  • Rohwurst wie Salami, roher Schinken
  • Rohe oder halbgare Meeresfrüchte
  • Rohen und geräucherten Fisch
  • Nicht pasteurisierte Getränke wie Rohmilch und unpasteurisierte Fruchtsäfte
  • Käse aus nicht pasteurisierter Milch und Weichkäse
  • Nahrungsmittel, die rohe Eier enthalten
  • Rohe Nüsse oder rohe Nussbutter